Keinen Fortschritt ! Die Bevölkerung hat trotz der Aids-Krise in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen. Es müßten mehr Flächen für den Mais- und Reisanbau zur Verfügung gestellt werden. Leider ist das bisher nicht geschehen. Es muß leider gesagt werden daß der Tabakanbau für die allgemeine Bevölkerung keinen Fortschritt gebracht hat Über 800 Millionen Menschen haben nach Angaben der FAO nicht genügend zu essen. In Afrika haben sich die Lebensbedingungen für große Teile der Bevölkerung nicht verbessert. In manchen Ländern Afrikas müssen die Menschen mit weniger als 1300 Kalorien auskommen. Der Tabak hat Malawi, wie von den Konzernen und der Regierung versprochen, keinen Schritt aus der Armutsspirale herausgebracht. Das Land gehört mit zu den 15 ärmsten Ländern der Erde. Es ist kaum zu glauben, dass täglich 24.000 Menschen an Hunger sterben. Dreiviertel derer, die an Hunger sterben, sind Kinder unter fünf Jahren. Hunger ist kein Schicksal, das von Malawi einfach hingenommen werden muss, denn das Land besitzt große Wasserreserven, die besser genutzt werden müssen. Die Lösung des Hungerproblems sind nicht die Lebensmittel. Lieferungen befreundeter Staaten und der Hilfsorganisationen. Die Landwirtschaft Malawis muss umgestaltet werden, das ist der Schlüssel zur Behebung des Hunger-Problems. Die Lage in Malawi ist und bleibt ernst, denn 30 % der Bevölkerung sind unterernährt. Hinzu kommen ca. 1 Million Aids-Kranke und Aids-Waisen, die von der arbeitenden Bevölkerung miternährt werden müssen. Die beiden kleinen Hilfsoragnisationen DAMRA und CHADONGO wollen ein Zeichen der Hoffnung, des Friedens und des Fortschritts setzen, indem sie auf Eigeninitiativen, den Gartenbau und die Wiederbewaldung setzen.